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Pater Willigis Jäger
[Dr.Drewermann] [TheWork] [Maharshi] [Balsekar] [OM] [Vijai] [Willigis -Jäger]

Folgende Bücher von Pater Willigis sind zu empfehlen:

“Suche nach der Wahrheit” - Wege - Hoffnungen - Lösungen

Wer bin ich? Woher komme ich? Warum bin ich? Welcher Weg führt zur Wahrheit? Welches Leben eröffnet Sinn? Pater Willigis begleitet den Leser auf der Suche nach der Wahrheit. Alle wichtigen Themen des spirituellen Lebens werden behandelt und zur christlichen Mystik, zu den Erkenntnissen der Naturwissenschaften und der Transpersonalen Psychologie in Bezug gesetzt.

Der Weg der Menschheit wird in der Zukunft ein Weg nach innen sein.

“Suche nach dem Sinn des Lebens” - Bewusstseinswandel auf dem Weg nach innen

Wichtige Themen des spirituellen Lebens werden in Bezug zur christlichen Mystik, aber auch zu den grossen Traditionen der esoterischen Mystik anderer Religionen und zu den Ergebnissen der modernen Wissenschaft gebracht. Sowohl die Technik der Kontemplation als auch die psychologischen Aspekte des inneren Weges, seine Tiefenstrukturen und Stadien, der Umgang mit den Gefühlen, die Verwandlung des Schattens und die Bedeutung der Depression in dem Transformationsprozess werden eingehend beschreiben. Viele Berichte von Menschen, die Pater Willigis begleiten durfte, geben Zeugnis von der verwandelnden Kraft der mystischen Erfahrung und weisen auf eine Dimension hin, die sich in jedem verwirklichen will, der sich ihr öffnet.

“Die Welle ist das Meer” - Mystische Spiritualität

Ein Gespräch mit Dr. Christopf Quarch über die Grundthesen von Pater Willigis.

Meine persönliche Wertung zu den Veröffentlichungen:

Ich halte Pater Willigis im deuschen Sprachraum für einen der wichtigsten Vermittler der neuen (alten) Spiritualität. Mir gefällt sehr gut seine Anlehnung an den heute zu beobachtenden Paradigmenwechsel in der Wissenschaft, der von einer einseitig materiell und mechanistisch ausgerichteten Betrachtungsweise des Universums zunehmend abrückt. Der alte Streit, ob Materie Geist hervorbringt oder der Geist die Materie ist in der neuen Teilchenphysik irrelevant geworden, da beides lediglich Erscheinungsformen eines Phänomens sind. Die alten Religionen nennen dieses Phänomen Gott, Brahman, Nirwana, Willigis nennt es “erste Wirklichkeit”. Gott und Welt sind nicht getrennt, wie es die aristotelische Denkschule glauben macht, sondern Gott erlebt sich in der Welt, wie Platon es bereits formulierte: “Materie wird erst zur Wirklichkeit durch die ewigen Ideen, die in ihr verwirklicht sind.” Gott ist nach einem Bild Willigis’ der Tänzer, der das Universum tanzt. Tanz und Tänzer sind nicht zu trennen. Willigis beschreibt richtig, dass die grossen Geligionsgründer keine Religionen gründen wollten, sondern die Menschwerdung Gottes verkörpert haben und ihre  mystischen Erfahrungen einfach weitergeben wollten. Bereits ihre ersten Nachfolger machten daraus philosophische Systeme, bei denen aus einem “Wissen durch Erfahrung” ein “Glauben an einen, der eine Erfahrung gemacht hat” wurde. Vielen ist es heute verdächtig, einem auf der Kanzel vom jenseitigen und  zukünftigen Himmelreich Predigenden zu glauben, der zwar ein jahrelanges Theologiestudium absolviert hat, und damit auch wissenschaftliche Kompetenz  nachgewiesen hat, der aber offensichtlich an den Bedürfnissen seiner Zuhörer vorbeiargumentiert. Diese Art des Kompetenzglaubens ist nur noch in der sekularen Welt gebräuchlich: oder wer würde einem Einstein oder Heisenberg wiedersprechen wollen, dass es aus physikalischer Sicht eigentlich keine “Festkörper” gibt, obwohl wir uns immer noch das Knie blutig schlagen, wenn wir hinfallen - Einstein hin oder her? Echte Zweifler müssten versuchen, den Weg eines Einstein oder Heisenberg selbst zu gehen: jahrzehntelanges naturwissenschaftliches Arbeiten, Forschen und “Erfahren”. Wer ist hier bereit, dies in spiritueller Hinsicht ebenso zu tun und z.B. einem Jesus oder Buddha zu folgen?

 Willigis ermuntert zu eigenen Erfahrungen, zu einem inneren Weg: denn “das Himmelreich ist inwendig in euch.., und es ist schon da..” , wo und wann sollte es gerechter Weise auch sonst zu finden sein?     

 

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