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Byron Katie
hat eine Methode entwickelt, mit der jeder Mensch die Urteile, die er über seine Außenwelt fällt, als Mittel zur Selbsterkenntnis einsetzen kann. Katie-ismen:
“Verwirrung ist das einzige Leiden auf dieser Welt” ”Niemand kann mich verletzen.Das ist mein Job. Ich mache das” “Es ist nicht Deine Aufgabe, mich zu mögen - es ist meine” “Es gibt keinen Anfang der Zeit, nur einen Anfang des Denkens” “Persönlichkeiten lieben nicht - sie wollen etwas” “Ich liebe die Wirklichkeit - das was ist. Wenn ich
mich von ihr trenne, empfinde ich Schmerz” “Ich lade Dich ein, es auszuprobieren: Untersuche WAS AUCH IMMER DIR WEHTUT, Du wirst finden, dass der Schmerz auf ein Nichtakzeptieren dessen, was
ist, zurückgeht, nicht etwa auf die Tatsachen, die Deinen Schmerz zu erzeugen scheinen” (Moritz Boerner) “Du glaubst nicht, dass Dinge von alleine (durch das All-Eine) passieren, auch ohne Deine “persönlichen” Wunsch- und Zielantriebe, aus welcher Motivation auch immer sie entstehen mögen? Ist
das wirklich war? Kannst Du wirklich wissen, dass das wahr ist? Führst Du Diskussionen mit Blumen, bevor sie blühen? Sie wachsen und blühen ohne Deinen Glauben. Hast Du Vertrauen, dass diese wunderbaren
Bäume dort auch sein werden, bevor Du hinschaust? Ist es wahr, dass Du kein Vertrauen hast?”Die drei Angelegenheiten: meine, Deine und die des “Gottes” Deines Verständnisses - Beispiel: Dein Nachbar hat einen schönen Garten, an dem Du Dich erfreust. Ein Sturm verwüstet diesen Garten.. Wessen Angelegenheit? “Gottes”! Nach einem Jahr ist der Garten unverändert. Wessen
Angelegenheit? Die Deines Nachbarn! Du ärgerst Dich darüber, dass Dein Nachbar seinen Garten verschlampen läßt. Wessen Angelegenheit? Deine Angelegenheit! “Wenn Du Dich in den Angelegenheiten
anderer aufhältst, bist Du nicht bei Dir.” Das höchste Gebot: Realität - “was ist, ist”. Im Zen-Gedicht Hsin-hsin-ming (jap. Shinjinmei) heißt es: “Wenn sich kein Geist erhebt, sind zehntausend
Erscheinungen ohne Fehl”. “Wir halten an einer Überzeugung fest, hierdurch entsteht ein Gefühl. Wir denken, erleben daraufhin ein Gefühl und versuchen, dieses dann zu ändern, indem wir etwas
tun. In dem Versuch, unsere Gefühle zu verändern und Trost zu finden, greifen wir nach Dingen, die außerhalb von uns selbst sind: Alkohol, Drogen, Beziehungen. Wir können aber auch fühlen und dann THE WORK
tun, indem wir unser Denken untersuchen. Wir werden feststellen, dass sich unsere Gefühle verändern...” Drei junge Menschen verunglücken tödlich bei einem Autounfall - eine Supernova explodiert
irgendwo im Universum, ein Erdbeben zerstört eine Stadt und es gibt viele Tote - wessen Angelegenheiten? Beim Autounfall und beim Erdbeben werden wir uns bereits in die Angelegenheiten anderer einmischen:
die Städte in Erdbebengebieten sollten sicherer gebaut werden durch bessere Vorschriften; die Vorschriften sollten eingehalten werden; die Strafen bei Nichteinhaltung sind zu gering; die Verkehrsgesetzte
müssen verschärft werden; die jungen Leute heute rasen zu schnell; die Politiker sind lasch, korrupt und sacken nur Geld für sich ein usw. usw.: nichts als Gedanken - Geschichten - Gedanken -
Geschichten...also letztendlich Urteile, Meinungen, Lügen! - Denn, während wird so denken, angagieren wir uns dann für diese Themen? Nein! Wir nähren nur täglich unser “schlechtes” Weltbild, für das wir fast
immer andere verantwortlich machen, in dem wir Zeitungen lesen, Fernsehen schauen und das tun, was wir am Besten können: andere verurteilen. Wir sind dann nicht bei uns selbst: wir haben gar keine Kraft
mehr, Probleme wirklihch zu sehen und selbst anzufassen, wo wir es jetzt - in diesem Augenblick - gerade könnten.Menschen, die alles nur “schrecklich” finden - z.B. dass der Straßenverkehr immer mehr zunimmt
- sind i.d.R. diejenigen, die bei einer Katastrophe nur als Schaulustige daneben stehen können: sie haben keine Energie mehr, spontan richtig zu handeln. Was ist die Wahrheit? - das was
ist: Menschen werden weiter versuchen, aus Geldgründen bei Baumaßnahmen zu sparen oder unachtsam mit ihrem Leben umzugehen. Also gar nichts tun? Nein - mein eigenes Denken untersuchen und alles
was ich nach außen projeziert habe selber bei mir umsetzen. I brauche mein altes Denken nicht aufgeben - das kann ich nicht - aber ich kann untersuchen, wie ich mich mit den bisherigen Mustern fühle, wie ich
mit mir und den anderen dabei umgehe und ich kann untersuchen, wie es sich anfühlt mit den neuen Antworten, die mit der Realität übereinstimmen. Wissen wir wirklich, was das Beste für andere ist?
Städte sollten nicht in Erdbebengebieten gebaut werden? Ist das Wahr? - Nein, denn sie werden dort. gebaut! Ein vielleicht einfacheres Beispiel:
Meine Frau verläßt mich: ich bin traurig, wütend, eifersüchtig. Mein Denken: Sie sollte mich nicht verlassen; sie ist verantwortungslos und denkt nur an sich; usw. usw. Ist es
wirklich war: sie sollte mich nicht verlassen? Was ist die Wahrheit? Sie verläßt mich.Wessen Angelegenheit ist das? Ihre.Ist es wirklich besser für mich, wenn sie mich nicht verläßt? Wie fühle ich mich, wenn
ich an dem Gedanken festhalte. Wie fühle ich mich, wenn ich mich nicht an dem Gedanken festhalte? Ich erkenne die Lüge in meiner Überzeugung. Die Umkehrung: Ich sollte mich nicht verlassen;
ich bin verantwortungslos und denke nur an mich usw.usw. Ist das nicht Selbsterkenntnis?Es gibt keine Schuld - nur Unbewußstheit. Byron Katie sagt: “Da ist immer nur das Kind in uns, das nicht weiß, daß es nicht die Flamme ist, an der man sich verbrannte, sondern daß man es selbst tat, indem man die Hand nach ihr
ausstreckte!” |