|
Was ist KABBALAH:
- Eine Wissenschaft von den spirituellen Welten, welche die Wurzel für unsere reale Welt sind
- Eine Methode der Korrektur des persönlichen Verlangens: weg vom Egoismus hin zum Altruismus
- Eine Methode zur Entwicklung eines neuen Sinnesorgans zur Wahrnehmung der Welt ausserhalb unserer 5 Sinne
- Die Wissenschaft von den Bedürfnissen / Wünschen und ihrer Befriedigung
Was KABBALAH nicht ist:
- Magie
- Meditation und rituelle Handlungen
- ein weiterer, esoterischer Weg
- ein Weg zu Macht, Ansehen und Wohlstand
- ein weiterer religiöser Weg im Sinne einer Abgrenzung menschlicher Gemeinschaften untereinander
Die Aufmerksamkeit des Weltöffentlichkeit öffnet sich derzeit für eine uralte Weisheitslehre: die KABBALAH. Besonders in Amerika ist vor allem auch durch bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses
(z.B. Madonna) die Kabbalah bekannt geworden. Früher als reine Geheim-Lehre vom Lehrer nur an bestimmte Schüler weitergegeben, wird sie doch heute von authentischen Kabbalisten mit modernsten Mitteln (Internet,
virtuelle Lektionen etc.) kostenlos jedem angeboten, der sich zu ihr hingezogen fühlt. Es ist wahr, dass sich verschiedene esoterische Zweige, wie z.B. TAROT, NUMEROLOGIE usw. von der KABBALAH ableiten, jedoch liegt der
authentischen Kabbalah vorrangig nichts an Vorhersagen und Prognosen persönlicher, individueller Ereignissen in dieser Welt. Im Gegenteil: KABBALAH untersucht das Zusammenspiel des offensichtlich
vorzufindenden Egoismus in der Welt (“Wunsch zu Empfangen”; lekabal = empfangen) mit dem Angebot des Schöpfers: “dem unbedingten Willen zu beschenken”. Nachdem die meisten religiösen und esoterischen Wege das Ego mehr
oder weniger als Feind betrachten, der zu besiegen ist, und die Bedürfnisse selbst als Wurzel allen Leidens, erkennt die Kabbalah die Notwendigkeit des “Empfangen wollens” um “geniessen zu können” durchaus an.
Genuss ist auch nichts verwerfliches. Es ist offensichtlich das Erbrecht aller Geschöpfe, vom Schöpfer beschenkt zu werden, also Genuss von IHM zu erhalten. Allerdings erkennt die Kabbalah einen Mangel darin, wie
wir gemeinhin versuchen, diesen legitimen Genuss zu erreichen. Sie erkennt auch, wie uns schon bei beginnender Befriedigung eines Verlangens der erhoffte Genuss abhanden kommt und durch neue, endlose Verlangen abgelöst
werden muss. Diese Welt ist aus Sicht der Kabbalah keine Illusion und Wünsche sind keine abzuschaffenden Leid-Produzenten, im Gegenteil, diese Welt ist die Bühne unserer Korrektur und Reifung, unsere Wünsche zu
transformieren, Genuss zu erfahren, indem wir schenken, also unsere Eigenschaften denen des Schöpfers angleichen. Indem das “Geschöpf” vom “Schöpfer” nur empfängt, um dem “Schöpfer” Genuss zu bereiten, wird der
“Wille zu empfangen” zu einem “Willen zu schenken” transformiert. Es ist das alte Spiel zwischen Gast und Gastgeber, bei dem der Gast es in der Hand hat, ob er dem Gastgeber durch Annahme oder Ablehnung der angebotenen
Speisen eine Freude bereitet oder nicht. Dies setzt beim Gast allerdings die Kenntnis eines Gastgebers voraus, ja sogar seine Bewunderung. Denn anders kann das notwendige Werkzeug der Scham nicht entwickelt werden, das
ein reines Empfangen zu lediglich eigennützigen Zwecken (wie kann ich mir hier schnell und billig den Bauch vollschlagen) in ein altruistisches Empfangen um zu geben umwandelt. Diese Scham ist der “Genuss von
unverdientem Brot”, womit im Geschöpf ein Filterprozess in Gang gesetzt wird, an dessem Ende die vollständige Korrektur der Wünsche erfolgt. |